Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Rieneck und der Polizeistation Gemünden a. Main

Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Rieneck und der Polizeistation Gemünden:

Den Presseartikel vom 03. Mai 2022 in der Main-Post möchten die Stadt Rieneck und die Polizeistation Gemünden zum Anlass nehmen, einige Sachverhalte klar und richtig zu stellen.

In dem Bericht, der sich auf die Angaben eines ortsansässigen Bürgers bezieht, wird behauptet, dass im Bereich des Musikheimes in Rieneck Giftköder ausgelegt worden seien. Dabei wird auch erwähnt, dass bereits ein Hund eingegangen sei und andere in die Tierklinik oder zum Tierarzt gebracht werden mussten. Die Kliniken hätten bestätigt, dass Vergiftungen durch spezielle Giftköder vorliegen sollen.

Weiterhin wird behauptet, dass ein Biber, ein Fuchs und ein Greifvogel tot aufgefunden worden seien.

Diese Behauptungen sind so falsch.

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Sachverhalts über einen Hund mit angeblichen Vergiftungserscheinungen erfolgten umfangreiche Ermittlungen seitens der Polizeistation Gemünden in enger Absprache mit dem Bürgermeister der Stadt Rieneck.

Nach dem nun vorliegenden Bericht der Tierklinik Kalbach steht fest, dass ein Hund aus Rieneck neurologische Auffälligkeiten in der dortigen Notfallsprechstunde gezeigt hatte. Eine Aufnahme von speziellen Giftködern konnte laut Arztbericht zu keinem Zeitpunkt nachgewiesen werden. Vielmehr ergaben sich Hinweise, dass eine Fremdstoffaufnahme auch im privaten Umfeld des Hundehalters   möglich gewesen sein könnte.

In dem tierärztlichen Bericht wird weiterhin davon geschrieben, dass durchaus auch eine organische Erkrankung Ursache der Auffälligkeiten gewesen sein könnte.

Als völlige Fake-News, die vor allem auch in den sozialen Medien wieder verbreitet wurden, können die Behauptungen auf einen toten Biber, Fuchs oder Greifvogel betrachtet werden. Weder bei der Stadt Rieneck, noch beim zuständigen Stadtförster, sind solche Tiere gemeldet bzw. bekannt geworden, die aufgrund Vergiftungssymptomen verendet sein sollen.

Auch die Mitteilung über weitere Hunde, die bereits verendet oder ebenfalls in tierärztlicher Behandlung waren, sind nicht bekannt. Auch hier dürfte es sich um Falschmeldungen handeln.

Erwähnt werden sollte in diesem Zusammenhang abschließend noch, dass es dem betroffenen Hund zwischenzeitlich gesundheitlich wesentlich besser geht und er die Tierklinik auch wieder verlassen konnte.

Auch möchten sowohl die Polizeistation Gemünden als auch die Stadt Rieneck nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, die Äußerungen in einigen sozialen Medien nicht als „bare Münze“ zu nehmen, sondern immer mit der Möglichkeit von Fake-News zu rechnen.

 

Sven Nickel                                                        Armin Heil

1. Bürgermeister der Stadt Rieneck                  Polizeihauptkommissar

                                                                          Polizeistation Gemünden

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