Zukünftige Feldgeschworene gesucht

Die Stadt Rieneck sucht engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Interesse sich zu Feldgeschworenen berufen zu lassen.

Zu Feldgeschworenen wählbar sind Deutsche im Sinne von Art. 116 Abs.1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die am Tage der Wahl das 21. Lebensjahr vollendet haben, ihren Aufenthalt in der Stadt Rieneck seit mindestens sechs Monaten nachweisen und geistig und körperlich den Aufgaben des Feldgeschworenen gewachsen sind.

Die Feldgeschworenen wirken bei der Abmarkung der Grundstücke durch das Vermessungsamt mit. Sie beschaffen und transportieren Grenzmarken und andere notwendige Abmarkungsmaterialien. Wenn Grenzzeichen gefährdet oder beschädigt sind, können Sie von den Feldgeschworenen unter bestimmten Voraussetzungen gesichert oder ausgewechselt werden.

Das Amt des Feldgeschworenen ist ein kommunales Ehrenamt auf Lebenszeit. Die Feldgeschworenen erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung nach Maßgabe der Gebührenordnung.

Interessenten werden gebeten, eine kurze Interessenbekundung an die

Stadt Rieneck, Schulgasse 4 in 97794 Rieneck

zu richten; dies kann auch per E-Mail (poststelle@rieneck.bayern.de) erfolgen.

Nachrichten aus Rieneck

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Neuregelungen im Melderecht

Volksbegehren „Rettet die Bienen!“

Stadt Rieneck

Bekanntmachung

über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis
und die Erteilung von Eintragungsscheinen
für das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“

(Eintragungsfrist vom 31. Januar bis 13. Februar 2019)

1. Das Wählerverzeichnis für das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“

der Gemeinde Stadt Rieneck
 

wird am Freitag, 11.01., Montag, 14.01. und Dienstag, 15.01.2019

während der Dienststunden
 

im Rathaus Stadt Rieneck, Schulgasse 4, 97794 Rieneck, Bürgerbüro (Zimmer 2) – nicht barrierefrei

für Stimmberechtigte zur Einsicht bereit gehalten. Stimmberechtigte können die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu ihrer Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen können überprüft werden, wenn Tatsachen glaubhaft gemacht werden, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Das Recht zur Überprüfung besteht nicht hinsichtlich der Daten von Stimmberechtigten, für die im Melderegister eine Auskunftssperre nach dem Bundesmeldegesetz eingetragen ist.

2. Das Wählerverzeichnis wird im automatisierten Verfahren geführt; die Einsicht ist durch ein Datensichtgerät möglich.
 

3. Zur Eintragung in die Eintragungsliste für das Volksbegehren ist nur zugelassen, wer

  1. in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder
  2. einen Eintragungsschein hat

und stimmberechtigt ist.

Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann von Freitag, 11.01. bis spätestens Dienstag, 15.01.2019 schriftlich Einspruch einlegen.

Am Freitag, 11.01., Montag, 14.01. und Dienstag, 15.01.2019 kann der Einspruch auch durch Erklärung zur Niederschrift im

Rathaus Stadt Rieneck, Schulgasse 4, 97794 Rieneck, Bürgerbüro (Zimmer 2) eingelegt werden.

4. Wer einen Eintragungsschein hat, kann sich in die Eintragungsliste eines beliebigen Eintragungsraums in Bayern eintragen.

Darüber hinaus können Stimmberechtigte, die während der gesamten Eintragungszeit wegen Krankheit oder körperlicher Behinderung nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten in der Lage sind, einen Eintragungsraum aufzusuchen, gem. Art. 69 Abs. 3 Satz 3 LWG auf dem Eintragungsschein eine Hilfsperson mit der Eintragung beauftragen. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist auf dem Eintragungsschein eidesstattlich zu versichern.

Briefliche Eintragung ist nicht möglich.

5.     Einen Eintragungsschein erhält auf Antrag, wer
5.1   in das Wählerverzeichnis eingetragen und stimmberechtigt ist,

5.2   nicht in das Wählerverzeichnis eingetragen, aber stimmberechtigt ist und

a)  nachweist, dass er ohne Verschulden die Antragsfrist auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis nach § 76 Abs. 1 i. V. m. § 15 Abs. 1 Landeswahlordnung (bis zum 10. Januar 2019) oder die Einspruchsfrist gegen das Wählerverzeichnis nach § 76 Abs. 1 i. V. m. § 19 Abs. 1 Landeswahlordnung (bis zum 15. Januar 2019) versäumt hat,

b)  dessen Stimmrecht erst nach Ablauf der Fristen nach § 76 Abs. 1 i. V. m. § 15 Abs. 1 oder § 19 Abs. 1 Landeswahlordnung entstanden ist,

c)  dessen Stimmrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden ist und die Gemeinde von der Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses erfahren hat.

6. Der Eintragungsschein kann bis zum Ende der Eintragungsfrist, 13.02.2019, 12.00 Uhr im

Rathaus Stadt Rieneck, Schulgasse 4, 97794 Rieneck, Bürgerbüro (Zimmer 2)

schriftlich (auch per Telefax, E‑Mail) oder mündlich (nicht aber telefonisch) beantragt werden.

Behinderte Stimmberechtigte können sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.

Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist.

7. Der Eintragungsschein wird übersandt oder amtlich überbracht. Versichert eine stimmberechtigte Person glaubhaft, dass ihr der beantragte Eintragungsschein nicht zugegangen ist, kann ihr bis zum Ende der Eintragungsfrist (13.02.2019, 16.00 Uhr) ein neuer Eintragungsschein erteilt werden.

8. Der Eintragungsschein kann auch durch die stimmberechtigte Person persönlich abgeholt werden. An andere Personen kann der Eintragungsschein nur ausgehändigt werden, wenn die Berechtigung zur Empfangnahme durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht und einen amtlichen Ausweis nachgewiesen wird und die bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Stimmberechtigte vertritt; dies hat sie der Gemeinde vor dem Empfang der Unterlagen schriftlich zu versichern.

9. Stimmberechtigte, die eine Hilfsperson mit der Eintragung beauftragen wollen (Art. 69 Abs. 3 Satz 3 Landeswahlgesetz, siehe oben Nr. 4), erhalten mit dem Eintragungsschein den Text des Volksbegehrens.

Datum                                                                                       Unterschrift

10.12.2018                                                                                gez.

                                                                                                  Wolfgang Küber, 1. Bürgermeister

Zulassungsbekanntmachung - Volksbegehren "Rettet die Bienen"