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  Der FriedWald Spessart in Rieneck

Ausgedehnte Laubmischwälder neben mittelalterlichen Handelswegen, einer dominanten Burg und dem größten Schachblumenvorkommen in Deutschland.

FriedWald ist eine alternative Bestattungsform. Die Asche Verstorbener wird direkt an den Wurzeln eines Baumes im FriedWald beigesetzt.

An der Nordostseite des für seine hervorragenden Furniereichen bekannten Spessarts, der mit mehr als 130.000 ha zusammenhängender Waldfläche das größte Laubmischwaldgebiet Deutschlands darstellt, liegt das mittelalterliche Städtchen Rieneck.
Das wirtschaftliche Potenzial liegt wie so oft im Naturpark Spessart in der Forstwirtschaft, 80 % der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Viele Tierarten finden hier intakte Lebensräume, Rothirsche, Wildschweine, Rehe, Hasen und Füchse sind im FriedWald zu Hause, Kolkrabe, Hohltaube, Schwarzspecht und andere Vogelarten brüten hier.
Das Umfeld des FriedWaldes ist durch wertvolle Eichen und Buchen geprägt, aber auch durch imposante Beimischungen von mächtigen Kiefern, Lärchen und Tannen, meist zwischen 140 und 200 Jahren alt.

Inmitten des Friedwaldes ist die konzepteingebundene,
gut anfahrbare Hütte zentraler Versammlungspunkt aller
Veranstaltungen.

In der bereits 790 urkundlich erwähnten Ortschaft, entstand 1150 die Burg der Grafen von Rieneck, die u. a. den wichtigsten mittelalterlichen Verkehrsweg zwischen Hanau und Würzburg, die "Birkenhainer Landstraße" sichern sollte. Die legendären Überfälle der Spessarträuber wurden deshalb aber nicht unbedingt weniger.
Heute befindet sich die Burg in bestem baulichem Zustand im Eigentum des Verbandes Christlicher Pfadfinder und ist dessen internationales Schulungs- und Begegnungszentrum.
In der 8 m dicken Außenmauer des "Dicken Turms" ist eine einmalige romanische Turmkapelle in Kleeblattform eingelassen.



In den unweit gelegenen Sinntalauen blühen Anfang Mai das größte Schachblumenvorkommen Europas und zahlreiche Knabenkräuter im dortigen Naturschutzgebiet, der Biber fühlt sich ausgesprochen heimisch.

 


Am Rande Rienecks hat sich das SOS-Kinderdorf Hohenroth niedergelassen. Dort leben 160 behinderte Menschen in betreuten Familien, arbeiten in eigenen Werkstätten, und vertreiben die in der Gärtnerei, Molkerei und Bäckerei nach den Demeter-Richtlinien hergestellten Produkte mit großem Erfolg in der Region.

Rund um den Friedwald in Rieneck

Eröffnung: Februar 2008
Größe: 57 ha
Baumarten: Eiche, Buche, Kiefer, Lärche, Tanne, Douglasie, Ahorn
Besonderheiten: ausgedehnte Laubmischwälder,
konzeptintegrierte Hütte,
sehenswerte Burg,
Schachblumenvorkommen
 


Kontaktadresse:
www.friedwald.de

Kundenservice:
Tel.: ( 0 61 55 ) 848 100
Fax: ( 0 61 55 ) 484 111

 

 

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Informationen unter:

0 93 54 / 97 33 - 0